um 1700 um 1800

um 1905


 

Es wird zwar schon Schule gehalten, ein Schulgebäude gibt es aber noch nicht. Die Schulstube ist gleichzeitig Wohnung des Schulmeisters. Über eine so schöne und geräumige Wohnung wie oben verfügte der Heimbuchenthaler Lehrer Hornung (1772-1802) allerdings nicht. Dennoch musste er von den oft armen Eltern  Schulgeld eintreiben.  Das erste H'thaler Schulhaus wurde ca. 30m nördlich  der alten Kirche erbaut und erfüllte etwa 170 Jahre seinen Zweck. Es musste 1978 leider abgerissen werden und ist aber heute noch als Modell neben der neuen Kirche  zu betrachten. Unten war der Unterrichtsraum für 66 Kinder, im ersten Stock die Lehrerwohnung, die später in ein 2. Lehrzimmer umgebaut wurde. Nachdem in den ersten 5 Jahren des neuen Jahrhunderts die Schülerzahlen von 147 auf 167 gewachsen war und von den  beiden Lehrzimmern nicht mehr gefasst werden konnten, wurde innerhalb eines Jahres die "neue Schule" mit zwei Schulsälen im Erdgeschoss und Dienstwohnungen im ersten Stock gebaut Sie beherbergt heute die Räume der Verwaltungsgemeinschaft.

Es dauerte keine 100 Jahre, sondern nur ca. 60, bis die vier Klassenräume in Heimbuchenthal nicht mehr ausreichten. Die Hauptschule wurde um den 9. Jahrgang erweitert, die Schülerzahlen stiegen, die neuen Lehrpläne erforderten Fachräume.
1963 begannen die Bauarbeiten für zwei Gebäudetrakte mit 8 Schulräumen, einem Werkraum, einer Lehrküche, einem Gymnastikraum sowie Lehrerzimmer, Schulleiterzimmer und einige Nebenräume.
Eine Besonderheit war sicherlich der Einbau eines Lehrschwimmbeckens mit Dusch- und Umkleideräumen.  Am Nikolaustag 1964 konnte die Schule am Berghang eingeweiht werden.
Seit der Existenz des Schulverbandes "Elsavatal" (1971) war man sich darüber klar, dass der Unterricht in drei weit auseinander liegenden Schulhäusern keine Dauerlösung sein konnte. 1973/74 war die Rekordschülerzahl von 593 erreicht. Deshalb wurde 1975 mit einem Erweiterungsbau begonnen. Neben zusätzlichen Klassenräumen sollten insbesondere die nötigen Fachräume und eine Turnhalle mit Außenanlagen entstehen. Ab den Osterferien 1976 konnten nun alle Schüler der Verbandsschule in einem Gebäude unterrichtet werden. Leider konnten die geplanten Außensportanlagen auf Grund eines Planungsfehlers nicht erstellt werden, sie fehlen bis auf den heutigen Tag. Auch ohne diese Anlagen entstehen dem Schulverband jährlich sehr hohe Kosten. Mit einer "Generalsanierung" für ca. 2 Millionen DM wurde die Schule 1999 "Y2K-kompatibel" gemacht.

R. Frankl

22.07.2001