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Seit Anna Mitschek, das
deutsche Umsiedlermädchen aus Polen, zu Beginn des vierten Schuljahres
in die Klasse kam, geht sie Ben nicht mehr aus dem Kopf. Er möchte
eigentlich nicht an sie denken, denn erstens durchkreuzt sie immer
wieder seine Gedanken, wenn er mit den Schulaufgaben loslegen will, und
zweitens findet er, dass sie gar nicht zu den anderen passt. Anna ist dünn,
blass ... Außerdem wurmt es ihn , dass sie keine Notiz von ihm nimmt.
Aber dann erwischt er sie doch einmal auf dem Heimweg. Anna erzählt ihm
von Polen, ihrer großen Familie, von der Arbeitslosigkeit des Vaters
und, damit er sich alles besser vorstellen kann, nimmt sie ihn gleich
mit nach Hause. Allerdings ist es gemein, dass sie beim Fußballspiel über
ihn lacht, denn: Ben mag sie, mag sie so sehr, dass es schließlich in
großen Buchstaben an der Tafel prangt: Ben liebt Anna. Der
Tagesspiegel
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