Marie-Theresa Fischer, Kl. 6a Januar 2004
Der Fasching rückt näher, und nicht nur Kindern macht es Spaß sich aus diesem Grund zu verkleiden. Eine tolle Idee im lustigen Faschingstreiben unerkannt zu bleiben ist eine venezianische Maske. Diese könnt ihr ganz einfach selbst herstellen, wenn ihr euch vorher ein paar Dinge besorgt.
Um eine solche Maske selbst zu basteln müsst ihr wenigstens zu zweit sein. Weiterhin benötigt ihr eine Schere, eine Gipsbinde, ein Küchentuch (z.B. Zewa), Wasser, eine flache Schale und Schutzkleidung (altes Hemd und eine Kopfbedeckung. Als erstes zerschneidest du die Gipsbinde in Quadrate und füllst eine flache Schale mit Wasser. Stelle einen Stuhl so vor einen Tisch, dass derjenige, der die Gipsmaske erhalten soll, bequem darauf sitzen und den Kopf nach hinten auf die Tischplatte legen kann. Am besten du polsterst die Stelle, wo der Kopf liegt, mit einem Kissen ab. Aber Achtung, bevor du es dir auf dem Stuhl bequem machst, vergiss nicht, die alten Sachen überzuziehen! Nun ist alles vorbereitet.
Ihr beginnt damit, das Gesicht gründlich einzucremen, damit die Maske später wieder gut abgelöst werden kann. Auf das eingecremte Gesicht legt ihr, bevor ihr mit der ersten Gipsschicht anfangt, noch das angefeuchtete Küchenkrepp. Es schützt die Haut beim Abnehmen der Maske vor dem harten Gips. Natürlich müsst ihr unbedingt darauf achten, dass euer Partner während der Trockenzeit, die ungefähr eine Minute dauert, noch ausreichend atmen kann. Dafür macht ihr bei der Nase kleine Löcher in das Küchenkrepp. Wenn er eine Schnupfennase hat, müsst ihr am Mund eine Öffnung zum Schnaufen lassen. Wenn ihr das alles beachtet habt, kann es losgehen. Das erste Quadrat von der Gipsbinde wird kurz ins Wasser getaucht, so dass es ein bisschen nass ist. Das Quadrat legst du jetzt auf das Küchentuch. Das machst du so lange, bis das ganze Gesicht bedeckt ist. Achtet darauf, das Kinn auszusparen, sonst lässt sich die Maske nach dem Trocknen nicht ablösen oder noch schlimmer, sie bricht euch auseinander, und ihr habt euch die ganze Mühe umsonst gemacht. Dagegen können der Rand und die Stellen rund um die Nase ruhig etwas dicker sein. Hier könnt ihr einpaar Gipsstücke mehr verarbeiten, damit die Maske schön stabil wird. Tipp, wie sich die Maske einfacher abziehen lässt: Versucht es einfach mit ein paar lustigen Grimassen. Natürlich könnt ihr die Maske nach dem endgültigen Trocknen mit Farbe, Flitter oder Federn verzieren. Eurer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Gelingen.
